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Fallbeispiele  

Die Stufen einer Krise
Schwerpunkt: Krisenbewältigung

Selten tritt eine Krise eines Unternehmens überraschend ein. In der Regel verläuft ein solcher Prozess über einen längeren Zeitraum, der in verschiedene Phasen unterteilt werden kann. Grundsätzlich können Unternehmenskrisen in drei aufeinanderfolgende Stufen eingeteilt werden.

 

Die Stufen einer Unternehmenskrise
 
Die erste Stufe ist die der Strategiekrise. Diese Krise kommt meist sehr schleichend und kann sich über Jahre hinweg aufbauen. Sie äußert sich durch Anzeichen, wie Änderungen im Konsumverhalten, neue und innovative Entwicklungen am Markt, neue Gesetze und politische Veränderungen, die auf Ihr Unternehmen und/oder Ihre Produkte Einfluss nehmen könnten.

Auf die strategische Krise folgt dann sehr bald schon die Ertragskrise. Diese lässt sich beispielsweise erkennen an sinkenden Umsätzen oder Gewinnen und einem zunehmenden Schuldenberg (ohne Investitionen getätigt zu haben). Weitere Anzeichen sind häufige Rückfragen Ihrer Bank bzw. die Bitte um ein Gespräch und die vermehrte Unfähigkeit Rechnungen fristgemäß bezahlen zu können.

Kann man die strategische Krise noch nicht so richtig greifen, drücken sich die Probleme bei der Ertragskrise bereits in Zahlen aus.

Als letztes Stadium folgt die Liquiditätskrise. In dieser Phase können Sie keine Rechnungen mehr fristgerecht bezahlen. Sie erhalten vermehrt Mahnungen, die Bank lässt sich kaum noch auf Verhandlungen ein und Lieferanten liefern nur noch gegen Vorkasse.

Aber was können Sie tun?

Prägen Sie sich zunächst folgendes Bild gut ein:

Handlungsspielraum

 



Was krisenfeste Persönlichkeiten auszeichnet
Schwerpunkt: Krisenfestigkeit

Jede unternehmerische Erfolgsstory enthält auch Kapitel erfolgreicher Krisenbewältigung. Gerade die Krisenfestigkeit eines kleinen Unternehmens - und erst recht eines Ein-Personen-Unternehmens - ist eng an die Krisenfestigkeit der dahinter stehenden Unternehmerpersönlichkeit gekoppelt.

Was aber macht eine krisenfeste Unternehmerpersönlichkeit aus? Resilienz (Widerstandsfähigkeit) bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, sich trotz widriger Umstände und Niederlagen wieder zu fangen und aufzurichten. Die Forschung hat sieben Säulen der Resilienz identifiziert:

Optimismus
Für resiliente Optimisten gehören Krisen und Niederlagen zum Leben, sind punktuell und werden früher oder später überwunden. Sie sind sich ihrer Schwachstellen bewusst und entwickeln Strategien, wie sie ihre Schwächen ausgleichen können. Fehlschläge werden nicht persönlich genommen und grundsätzlich verfügen sie über eine positive Weltsicht.

Akzeptanz
Resiliente Menschen können klar erkennen, wo ihr Einflussbereich endet und akzeptieren diese Grenzen. Sie konzentrieren sich darauf, ihren Einflussbereich optimal zu nützen und reiben sich nicht im Kampf gegen Unabänderliches auf. Akzeptanz bedeutet auch Akzeptanz der eigenen Person mit all ihren Facetten und damit ein fundiertes Selbstwertgefühl.

Lösungsorientierung
Damit verbunden sind Offenheit für neue Ideen und ungewohnte Perspektiven. Lösungsorientierte Unternehmer/innen überlegen nicht „Wer hat recht?“ oder „Was ist richtig?“, sondern ihre Frage lautet z.B. „Wie könnte es funktionieren“. Schwarz-Weiß-Denken liegt ihnen fern und sie trachten danach, möglichst viele Optionen zu entwickeln. Lösungsorientierung braucht auch die Fähigkeit des Loslassens, sich von Traditionen oder Ideen verabschieden zu können.

Selbstregulierung
Dazu gehören besonders die Fähigkeiten der Selbstmotivierung, der Selbstdisziplin und der Stressbewältigung. Diese Fähigkeiten beziehen sich darauf, wie Menschen mit Gemütsverfassungen und Gefühlszuständen umgehen können. Resiliente Menschen können ihre Stimmungen und Impulse steuern, ohne sie zu unterdrücken.

Übernahme von Verantwortung – Handlungskontrolle
Krisenfeste Menschen leben in der Überzeugung, persönliche Kontrolle über ihr Leben und Schaffen zu haben. Sie sehen sich als Gestalter und nicht als abhängig von äußeren Bedingungen oder von Erwartungshaltungen anderer Menschen. Wenn sie mit Fehlern oder Rückschlägen konfrontiert werden, filtern sie jene Faktoren heraus, die sie beeinflussen und daher ändern können. Sie suchen aktiv nach Möglichkeiten, ihren Gestaltungsspielraum (wieder) auszubauen und sind pro-aktiv orientiert.

Netzwerke
Resiliente Unternehmer/innen wollen nicht alles alleine bewältigen. Sie schaffen sich unterschiedliche Stützstrukturen, auf die sie zurückgreifen können. Sie bauen dauerhafte Beziehungen zu Menschen auf, die sie unterstützen. Dabei achten sie auf Gegenseitigkeit: Sie sind ihrerseits dazu bereit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in ihr Umfeld einzubringen.

Zukunftsorientierung
Die Entwicklung klarer Zukunftsbilder schließlich ist die letzte der sieben Säulen. Krisenfeste Unternehmer/innen haben eine langfristige Orientierung und eine klare Vorstellung darüber, was für sie in ihrem Leben und für das Unternehmen wichtig ist. Entlang dieser Prioritäten entscheiden sie, wofür es sich wirklich lohnt, sich anzustrengen.



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Fragen & Antworten ansehen Was bitte ist eine strategische Krise und wie erkennt man sie?
Fragen & Antworten ansehen Gibt es Krisenfrüherkennungssysteme, die mir beim „Aufspüren“ von Krisen helfen können?

 
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