Sanierungsportal
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Die Geschichte des Sanierungsportals

Dieses Sanierungsportal hat sich dem Ziel verschrieben, die Entwicklung einer Sanierungskultur in Deutschland voran zu treiben und dabei insbesondere den Insolvenzplan als ein hervorragendes Instrument der Restrukturierung und Sanierung stärker in das Bewusstsein der Wirtschaft und der Öffentlichkeit zu rücken.
Denn dass jede Krise auch eine Chance ist, wird gerade in Deutschland viel zu selten bewusst wahrgenommen. Obwohl das deutsche Insolvenzrecht in hohem Maße Sanierungen fördert und unterstützt, hat der darin enthaltene Sanierungsgedanke offensichtlich weder die Unternehmen noch die Wirtschaft erreicht.

Schon Anfang 2007 hatte sich daher ein Initiatorenkreis aus Sanierungsberatern und -experten sowie Netzwerkpartnern aus dem Bereich Wissenschaft, Forschung und Förderung gebildet. Darunter sind die Gesellschaft für Restrukturierung TMA Deutschland e.V., länderspezifische Akteure wie die RKW-Landesgruppe Thüringen, wissenschaftliche Einrichtungen wie das Deutsche Institut für angewandtes Insolvenzrecht (DIAI), die Fachhochschulen in Remagen, Kiel bzw. Gelsenkirchen und das IfM Bonn sowie Dienstleister wie Creditreform Neuss oder die Ideenschmiede Fink Belz Deutschmann.

Dank der langjährigen und hervorragenden Arbeit des G.I.B. in NRW (G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH) als erfahrene Einrichtung konnten zudem verschiedene Medien eingebunden und auf Checklisten, Hilfestellungen etc., die wiederum auf den Seiten der G.I.B. NRW zu finden sind, verlinkt werden.

Jede Krise ist auch eine Chance

Diese Tatsache wird gerade in Deutschland selten bewusst wahrgenommen. So kann es auch nicht verwundern, dass im europäischen Vergleich selbst deutsche Großunternehmen erst mit einer Verzögerung von mehr als 20 Monaten auf Krisensignale reagieren und Insolvenzanträge erst mehr als 10 Monate nach Eintritt der materiellen Insolvenz gestellt werden – einem Zeitpunkt, in dem fast alle Sanierungschancen bereits dahin und die straf- und haftungsrechtlichen Folgen einer Insolvenzverschleppung unabsehbar sind.

Obwohl durch das deutsche Insolvenzrecht Sanierungen gefördert und unterstützt werden, hat der darin enthaltene Sanierungsgedanke offensichtlich weder Unternehmen noch Wirtschaft erreicht und wird zudem von den Insolvenzverwaltern nicht genutzt oder konsequent umgesetzt. Insbesondere der Insolvenzplan führt trotz durchschnittlicher Befriedigungsquoten für die Gläubiger von mehr als 15% (gegenüber 2-3% im normalen Verfahren) weiterhin ein Schattendasein, obwohl er das zentrale Element der Reform des Insolvenzrechts ist.

Die Studie „Insolvenzplanverfahren - Sanierungsoption für mittelständische Unternehmen“ des IFM Bonn aus dem Jahr 2007 ergab, dass „die grundsätzlich negative und mit Vorbehalten belastete Einstellung deutscher Unternehmen zu Insolvenzen für die Rettung an sich sanierungsfähiger Unternehmen ein schwerwiegendes Hindernis darstellt. Vorteile einer Sanierung im Insolvenzverfahren werden kaum in Entscheidungen der Unternehmensleitungen berücksichtigt. Mögliche Imageverluste und befürchtete Gefährdungen der Unternehmensexistenz führen vielmehr oftmals zu einem Hinauszögern von Insolvenzanträgen. Folge sind zumeist Reduzierungen der zur Verfügung stehenden Insolvenzmasse, die bei frühzeitiger Antragstellung vermieden worden wären. Die Erfolgsaussichten von Sanierungsanstrengungen erfahren somit eine deutliche Schmälerung.“

Der Insolvenzplan

Mit dem Insolvenzplan wurde ein Werkzeug in die Insolvenzordnung implementiert, dass nicht nur im gerichtlichen Verfahren, sondern auch und gerade in der Krise ermöglicht, strategische Optionen zu eröffnen, um das in die Krise geratene Unternehmen fortzuführen oder zu sanieren. Der Insolvenzplan ist ein universell einsetzbares Instrument strategischer Unternehmensplanung, das lediglich im Insolvenzverfahren eine besondere rechtliche Ausprägung erfährt. Leider wurde durch verschiedene Studien belegt, dass dieses Werkzeug von nur 3 – 4% aller Verwalter genutzt wird und qualifizierte Informationen hierzu die interessierten Fachkreise kaum verlassen haben, obwohl in Planverfahren z. B. Befriedigungsquoten von bis zu 20% innerhalb eines Jahres realisiert werden.

Das Sanierungsportal

Vor diesem Hintergrund soll mit einem zentralen Internetportal der Versuch unternommen werden, die vorhandenen Defizite auszugleichen und gleichzeitig konkrete Beratungs- und Hilfsangebote anzubieten.

„Eine Krise ist das alltägliche Begleitphänomen unternehmerischer Tätigkeit. Eine Insolvenz kann jeden treffen – und inzwischen kann man darüber reden. Wer schweigt, verliert.“

Förderung des planbasierten Sanierungsgedankens

Eine Vielzahl von Publikationen informiert über Krisen, Sanierungen und Insolvenzen. Außerdem bietet sich ein Heer von Unternehmensberatern als Helfer in der Krise an. Doch tatsächlich erreichen die Informationen nicht die große Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen. Dies beruht nicht nur auf dem bekannten Krisenverdrängungsmechanismus, sondern auch maßgeblich darauf, dass die angebotenen Informationen sich vielfach auf einem rechtlich und betriebswirtschaftlich abstrakten Niveau bewegen. Eine Orientierung an den Praxisproblemen erfolgt selten und eine direkte Umsetzung ist oft nicht möglich.

Ziel des Sanierungsportals ist es daher, durch Schaffung einer ganzheitlichen Informations- und Kommunikationsplattform die vorhandenen Informationen zu bündeln, praxisgerecht aufzubereiten und diese im Internet der gesamten Deutschen Wirtschaft,
  • mittelständischen Unternehmen bzw.
  • Selbstständigen und Freiberuflern,
  • Gläubigern jeglicher Couleur
  • und (Kredit-)Versicherern
zur Verfügung zu stellen und über die Chancen und die Vorgehensweisen planbasierter Sanierungen außergerichtlich und im gerichtlichen Verfahren aufzuklären, Sanierungsmöglichkeiten und (insolvenzrechtliche) Sanierungswerkzeuge so z. B. anonymisierte Insolvenzpläne darzustellen und zu erläutern. Die Adressaten sollen u. a. in die Lage versetzt werden, mit einfachen Mitteln und ohne fremde Hilfe die eigene Situation zu analysieren und Handlungsempfehlungen abzuwägen.
Betroffene kleine und mittlere Unternehmen sollen über das Portal aber auch schnelle Hilfe bei der Suche nach geeigneten und qualitätsgeprüften Beratern/Verwaltern zur Planerarbeitung und Sanierungsberatung erhalten.

Gleichzeitig sollen plan- und sanierungserfahrene Verwalter als „ideale“ Sanierungsberater etabliert werden, da sie ergebnisoffen sowohl die außergerichtliche als auch die gerichtliche Sanierung praktizieren können.

Zugleich werden im Rahmen des Portals Gläubiger über Chancen und Risiken aufgeklärt und letztlich wird Hilfe für Richter bei der Auswahl von sanierungserfahrenen Beratern/Verwaltern geleistet. Vor diesem Hintergrund ist die Idee des Sanierungsportals entwickelt worden. Betroffene und Beteiligte eines sich in krisenhafter Situation oder Insolvenz befindlichen Unternehmens werden erstmals durch einen direkten, qualitätsgeprüften Zugang zu einer professionellen Unterstützung, durch einen nachhaltigen Wissenstransfer sowie durch ein „Besten“-Verzeichnis echte Informations- und Beratungskompetenz online finden können.

Das Netzwerk

Die Idee zum Aufbau des Sanierungsportals ist bereits im Vorfeld mit Experten aus unterschiedlichen Institutionen diskutiert worden. Es ist geplant, diesen Fachaustausch mit verschiedenen Netzwerkpartnern im Bereich der Handels- und Handwerkskammern sowie den Trägern öffentlicher Wirtschaftsförderung weiterzuführen, um so möglichst umfassende und unterschiedliche Erfahrungen, Informationen und Kontakte für die Projektrealisierung zu nutzen und eine breite Ansprache der Zielgruppe für das Sanierungsportal zu erreichen.

Auf Basis solcher Netzwerkpartnerschaften mit verschiedenen, teilweise bundesweit agierenden Organisationen, Einrichtungen der deutschen Wirtschaft, branchenspezifischen Institutionen, Vereinen und wissenschaftlicher Unterstützung wird die Grundlage geschaffen, höchste Informationsqualität und –aktualität sicherzustellen und zugleich einen „Pool“ besonders qualifizierter Krisen- und Sanierungsberater aufzubauen.

Zentrale Inhalte der Plattform
  • Darstellung häufig gestellter insolvenzrechtlicher Fragen zur Schaffung einer Informationsbasis. Themenspezifische „Fragen und Antworten“

  • Allgemeine, konkrete und rechtsformspezifische Informationen für Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen

  • Themen: Insolvenz im Allgemeinen, Voraussetzungen, Anforderungen, Sanierungsmöglichkeiten: Insolvenzplan – Anforderungen, Bedingungen, Kosten

  • Sanierungsberater: Verzeichnis, Plattform der Sanierungsberater: einfache Kontaktaufnahme für Betroffene

  • Forum: Austausch, Kommunikation, Netzwerk

  • Neuigkeiten „Lesenswertes aus Forschung, Tagesgeschehen und Szene“

  • (Kompetenz-) Netzwerk „Suchen, Finden, Lösen“

  • Fragebögen, Umfragen, Checklisten

Was bietet das Sanierungsportal konkret?
  • Das Sanierungsportal ist ein „Nützwerk“

  • Einfach und allgemein verständlich wird aufgezeigt, wie eine Sanierung außergerichtlich und gerichtlich nach Plan erfolgreich umgesetzt werden kann

  • Es wird Hilfe zur Selbsthilfe angeboten, auch um Abhängigkeiten von Beratern zu vermeiden. Wird externe Hilfe gesucht, stehen fachkundige, ausgewiesene Berater, die sowohl außergerichtliche als auch gerichtliche Sanierungen erfolgreich umgesetzt haben, als Ansprechpartner zur Verfügung

  • Die „Besten“ bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung direkt ein

  • Einfach und allgemein verständlich wird aufgezeigt, wie eine Sanierung außergerichtlich und gerichtlich nach Plan erfolgreich umgesetzt werden kann

  • Chancen, die sich aus den vielfältigen Werkzeugen der Insolvenzordnung ergeben, werden erklärt

  • Problemkreise zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen werden kurz und präzise beantwortet

  • Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen und Praktikern in den (Experten-) Foren

  • Anschauliche Fallbeispiele zeigen, wie Sanierungen gelingen – aber auch warum sie scheitern können

  Glossar
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