Sanierungsportal
invepS䣨ische Aufbaubankcreditreform.defh-kiel.deifm-bonn.derkw-thueringen.detma-deutschland.org20prozent.org
Brand eins   IfM Bonn  
Neuigkeiten   Pressearchiv  
Titel   Datum   sortiert nach Position, aufsteigend  

19.12.2009
Caviar Creator Manufaktur stellt Insolvenzantrag:
Geschäftsbetrieb läuft weiter – Insolvenzgeld für Arbeitnehmer wird beantragt – Insolvenzverwalter sucht aktuell Käufer für 700 Kilo Kaviar
Potsdam, 18.12.2009 Die Caviar Creator Manufaktur GmbH mit Sitz in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern hat wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Neubrandenburg Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff, Partner der Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff Lautenbach, bestellt.

Das Unternehmen züchtet Störe für die Produktion von Kaviar. Zur Zeit befinden sich in den Becken der Aquakulturanlagen 280.000 Störe. Wegen eines gescheiterten Geschäftes mit Staaten der ehemaligen Sowjetunion konnten 700 Kilogramm Kaviar nicht ausgeliefert werden.

Der Insolvenzverwalter verschafft sich gegenwärtig einen Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens, bei dem es in der jüngsten Vergangenheit verschiedene Vermögensverfügungen gegeben hat. Der Geschäftsbetrieb läuft unterdessen uneingeschränkt weiter. Für die rund 20 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beantragt der Insolvenzverwalter Insolvenzgeld. „Ich bin zuversichtlich, dass das Insolvenzgeld in Kürze ausgezahlt werden kann, und die Mitarbeiter damit für die nächsten drei Monate finanzielle Sicherheit haben“, so Graf Brockdorff.

Caviar Creator ist spezialisiert auf den Bau und Betrieb von Aquakulturanlagen sowie der Produktion von hochwertigem Edelfisch nach ökologischen Prinzipien und dessen Vermarktung. 2005 errichtete das Unternehmen in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern die weltweit größte geschlossene Anlage zur Aufzucht von Stören und Herstellung von Stördelikatessen und Kaviar.
24.11.2009
Deutschlands schnellstes Insolvenzgericht
Beim Rennen um diesen inoffiziellen Titel hat das Amtsgericht Heilbronn derzeit deutlich "die Nase vorn". Das Amtsgericht hat in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Insolvenzverwalter Dr. Helmut Hemmerling das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Studio 64 Werbeagentur GmbH im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens binnen 18 Wochen abgewickelt.

Die Firma musste am 16.06.2009 wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag stellen. Durch die Beschaffung einer teuren Druckmaschine, die in der Folgezeit nicht ausgelastet werden konnte, waren Verluste entstanden, die schließlich zur Zahlungsunfähigkeit führten. Trotz ansonsten stimmigem Unternehmenskonzept und guter Markteinführung drohte damit das Ende des Unternehmens, das fünf Mitarbeiter beschäftigte.

Am 18.06.2009 hat das Amtsgericht Heilbronn Sicherungsmaßnahmen angeordnet und das vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Stuttgarter Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Helmut Hemmerling bestellt. Diesem gelang es trotz anlaufendem Insolvenzverfahrens den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und aufrecht zu erhalten. Dies wurde insbesondere auch dadurch ermöglicht, dass die Auftraggeber der Schuldnerin trotz des Insolvenzverfahrens und der erkennbaren wirtschaftlichen Schwierigkeiten keine Aufträge abzogen, sondern der Schuldnerin weiter die Treue hielten.

Insbesondere die IHK Heilbronn-Franken als Hauptauftraggeber hat den Verlag ihrer Mitgliederzeitschrift, der "w-news", weiterhin bei der Schuldnerin belassen und nicht gekündigt. Dadurch wurde es möglich, sichere Kalkulationsgrundlagen für eine Firmenfortführung und Sanierung zu schaffen. "Wir haben von Anfang an auf eine erhaltende Sanierung hingearbeitet", so Hemmerling.

Da das Unternehmen aber auch interessante Erzeugnisse im Raum Heilbronn verlegte, traten auch einige Interessenten auf den Plan, die die Absicht hatten, das Unternehmen zu erwerben. Die Übernahmekonzepte der Interessenten fanden jedoch nicht die Zustimmung der wesentlichen Auftraggeber der Firma , sodass letztlich der von Hemmerling vorgelegte Insolvenzplan verabschiedet werden konnte.

"Im Zuge der Fortführung während des vorläufigen Verfahrens wurde uns klar, dass das Unternehmen in seinem Kern gesund war und Erträge erwirtschaftete. Es musste deshalb schnell gehen. Deshalb wurden die Verhandlungen mit den Gläubigern, insbesondere der Hausbank, intensiviert, sodass bei dem am 01.09.2009 eröffneten Insolvenzverfahren bereits am 04.09.2009 ein Insolvenzplan beim Amtsgericht Heilbronn eingereicht werden konnte," so Hemmerling. Das Amtsgericht hat mitgespielt. Es hat den Insolvenzplan zügig geprüft und sehr zeitnah die Gläubigerversammlung einberufen. Am 22.10.2009 haben die Gläubiger dann im Rahmen dieser Verhandlung vor dem Amtsgericht Heilbronn -Insolvenzgericht- über den Insolvenzplan abgestimmt.

Das Interesse der Gläubigerschaft war groß. Im Termin waren von 37 Gläubigern 24 repräsentiert. In der von Frau Rechtspflegerin Schmidberger gewohnt souverän geführten Verhandlung stimmten 23 von 24 anwesenden Gläubigern dem Insolvenzplan zu. Lediglich das Finanzamt Heilbronn verweigerte die Zustimmung zum Insolvenzplan.

Damit konnte der Insolvenzplan bereits im Termin vom 22.10.2009 durch Gerichtsbeschluss bestätigt werden. Der Insolvenzplan tritt am 01.11.2009 in Kraft und das Unternehmen ist ab diesem Zeitpunkt saniert und wieder erfolgreich am Markt tätig.

Dem ebenfalls anwesenden Geschäftsführer des Unternehmens war die Erleichterung deutlich anzusehen. Er bedankte sich bei dem Insolvenzverwalter und den Gläubigern für das Vertrauen und versprach, die zweite Chance zu nutzen. Dank gilt auch der Belegschaft der Schuldnerin, die im laufenden Verfahren dem Unternehmen die Treue gehalten hat.

Das Verfahren macht deutlich, dass trotz Insolvenzverfahren bei enger Abstimmung zwischen Gericht, Insolvenzverwalter und Gläubiger und bei einem koordinierten Zusammenwirkten der Verfahrensbeteiligten eine Erhaltung von Unternehmen möglich ist. "Man muss nur den richtigen Verwalter bekommen", so Geschäftsführer .Klaus Scherzer. "Wir haben großes Glück gehabt."

(Quelle: Anwaltskanzlei Dr. Hemmerling)
05.10.2009
Thüringer Gesundheitsministerium und LVA zu Schadensersatz verurteilt:
Durch die Behinderung seitens staatlicher Behörden entstanden bei der Sanierung eines Klinikstandorts in Thüringen Schäden in Höhe von über 10 Millionen Euro.
Saalfeld/München, 16. September 2009 – Folgendes Szenario: Zwei Kliniken in einer strukturschwachen Region sind zahlungsunfähig. Ein Insolvenzverwalter übernimmt und führt die beiden insolventen Betriebe auf eigenes Risiko weiter. Er schafft es, die Kliniken zu sanieren, einen neuen Käufer zu finden, um obendrein die Gläubiger mit einer guten Quote zufrieden zu stellen. Wäre es da nicht selbstverständlich, dass auch staatliche Behörden die Bemühungen des Insolvenzverwalters unterstützen und ihren Teil zum Erhalt des höchst gefährdeten Standorts beitragen? Nicht so im Falle der Sanierung des thüringischen Klinik-Standorts Weißenburg-Etzelbach. Weil Behörden nicht nur „nicht unterstützten“, sondern die Sanierungsbemühungen eines Insolvenzverwalters mehrere Jahre lang nach Kräften torpedierten, wurden sie jetzt vom Landgericht Erfurt auf Schadensersatzzahlungen in Millionenhöhe verurteilt. Dabei handelt es sich um keine geringeren Institutionen als das thüringische Gesundheitsministerium und die Landesversicherungsanstalt Thüringen, heute unter dem Namen „Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland“ bekannt.

Was war geschehen? Nachdem gegen die Betreiberin der Akutklinik Etzelbach 1997 beim Amtsgericht Gera die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt wurde, gründeten die betroffenen Gesellschafter einfach eine neue Gesellschaft, die den Klinikbetrieb nahtlos - und selbstverständlich rechtswidrig - fortführte. Sämtliche Patienten, Betriebsmittel und Mitarbeiter wurden auf die neue Gesellschaft übertragen. Die alte Gesellschaft war von da an ohne Inhalt, ohne Geschäft und vor allem auch ohne verwertbare Insolvenzmasse.

Möglich wurde dieser Schritt erst durch das Thüringer Gesundheitsministerium. „Dort hat man wahrheitswidrig behauptet, dass auch der Planbettenbescheid bei der neu gegründeten Gesellschaft liege“, so der vom Amtsgericht Gera als Insolvenzverwalter eingesetzte Hanns Pöllmann. „Das war faktisch völlig falsch, aber für die Ausübung des Klinikbetriebs durch die neue Gesellschaft essentiell. Am Planbettenbescheid hängt praktisch das Recht auf Patientenbehandlung“, erläutert Pöllmann. Folge: Die Krankenkassen beauftragten die neue Gesellschaft mit der Behandlung ihrer Patienten und überwiesen dorthin auch die Behandlungsentgelte. Zurück bliebennur die Schulden.

Für Pöllmann „ein grob rechtswidriger Schritt, mit dem Gläubigern, Mitarbeitern, Patienten und Vertragspartnern geschadet wurde“, und der beinahe das endgültige Aus für die Akuklinik Etzelbach bedeutet hätte. Erst zwei Jahre später, und nach unzähligen juristischen und bürokratischen Anstrengungen, konnte deutlich gemacht werden, dass der Planstellenbescheid nach wie vor in den Händen der ursprünglichen Betreibergesellschaft liegt. Entstanden sind Einnahmeausfälle in Millionenhöhe.

Völlig im Dunkeln bleiben für den Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht die Hintergründe dieser „haarsträubenden und unerklärlichen Störfeuer“. Strafanzeigen gegen den immer noch amtierenden Geschäftsführer der LVA und den Referatsleiter im Thüringer Gesundheitsministerium unter anderem wegen Vorteilsannahme bzw. Bestechlichkeit blieben letztlich erfolglos. Nicht jedoch die vom Insolvenzverwalter angestrengten zivilrechtlichen Verfahren.

Laut Urteil des Landgerichts Erfurt vom 15.7.2009 steht nun fest: Alle Schäden, die aus dieser unrechtmäßigen Verhinderung des Akut- Klinikbetriebs durch das thüringische Gesundheitsministerium entstanden sind, muss der Freistaat Thüringen begleichen. Wie hoch diese Summe exakt ist, wird derzeit noch ermittelt. Der Münchner Wirtschaftsanwalt Dr. Bodo Hasse, der den Insolvenzverwalter Hanns Pöllmann in dieser Sache vertritt, schätzt die Schäden auf deutlich mehr als 2 Millionen Euro ein.

Eine ähnliche Verhinderungstaktik fuhr auch die LVA Thüringen. Sie stellte sich den Sanierungsbemühungen des Insolvenzverwalters entgegen, indem sie seit 1997 mehr als 5 Jahre lang in rechtswidriger Weise die Reha-Klinik Weißenburg zunächst reduziert, später überhaupt nicht mehr mit Reha- Patienten belegte.

Auch hierzu fällte das Landesgericht Erfurt am 19.08.2009 ein wenig überraschendes Urteil, das die LVA Thüringen zum Ersatz aller Schäden verpflichtet, die der Rehaklinik Weißenburg wegen der Minder- bzw. Nichtbelegung mit Patienten entstanden sind. Die gerichtlich geltend gemachte Summe beträgt in diesem Fall nahezu 8,9 Milionen Euro. „Das Verhalten des thüringischen Gesundheitsministeriums sowie auch der LVA ist nicht nur eklatant rechtswidrig, sondern vor allem höchst skandalös“, sagt Kläger und Insolvenzverwalter Hanns Pöllmann. „Man muss sich das einmal vorstellen: Zwei hochrangige staatliche Behörden verhindern über Jahre die Sanierung zweier angeschlagener Unternehmen, den Erhalt von Arbeitsplätzen und gefährden zusätzlich die ordungsgemäße medizinische Versorgung von Patienten.“ Dass die Sanierung unter diesen Bedingungen überhaupt stattfinden konnte, bezeichnet Pöllmann im Nachhinein als „mittleres Wunder“.

„Ich habe die beiden Kliniken 1997 übernommen“, so Insolvenzverwalter Pöllmann. „Zwölf Jahre später beschäftigen sich die Gerichte immer noch mit dem Fall. Und das, wegen gezielter Behinderungsmaßnahmen durch staatliche Behörden. Eine ähnliche Räuberpistole ist mir in meiner langjährigen Berufspraxis nocht nicht untergekommen.“

(Quelle: PÖLLMANN Fachanwälte für Insolvenz- und Steuerrecht; Insolvenzverwalter)
 Suche
 
     
 

 Pressemitteilungen der Sanierungsberater
 

   alle Pressemitteilungen anzeigen








 

 Im Fernsehen
 

   alle Sendungen anzeigen

Momentan stehen keine aktuellen Sendungen an. Dennoch ist es möglich, dass diverse Wiederholungen gesendet werden, weswegen ein Blick in die Gesamtliste lohnen kann.

 

 Presse
 
Pressestimmen und Berichte zum Sanierungsportal
 

 Fragen & Antworten
 

 
  


   Übersicht der Fragen & Antworten anzeigen

  Fragen & Antworten ansehen In der Nähe meines Hauses liegen ein Airport und eine Messe, dennoch bleiben Gäste früherer Zeit meinem Haus heute fern – was mache ich falsch?
 
  Fragen & Antworten ansehen In meinem Wellness-Hotel laufen mir die Warenkosten aus dem Ruder und ich kann nicht feststellen, wo und warum – was ist zu tun?
 
  Fragen & Antworten ansehen Was ist ein Sanierungsgewinn in der außergerichtlichen Sanierung?
 
 
Ausgewählte Fragen & Antworten vorlesen lassen

 

 Öffentliche Fragen
 


    Frage: Sehr geehrter Herr Herbst, Wenn der Insolvenzverwalter die Möglichkeit des Insolvenzplanes partout ablehnt, was kann man dann unternehmen? Beschwer...
     Antwort lesen  |  gestellt an: Christoph Herbst

 

  Glossar
Cheap Michael Kors Bags 2015 Pro Bowl Jerseys moncler jackets outlet moncler jackets outlet womens mens moncler jackets cheap moncler jackets womens cheap wholesale cheap womens moncler jackets moncler jackets cheap china moncler jackets cheap moncler jackets cheap cheap nfl jerseys wholesale nfl jerseys cheap wholesale nfl jerseys cheap Dallas Cowboys Jerseys cheap nfl Jerseys wholesale cheap nike nfl jerseys wholesale Cheap 2015 Pro Bowl Jerseys Cheap Michael Kors Handbags Cheap Michael Kors Bags 2015 Pro Bowl Jerseys